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By Steffen Hillmert

Die Arbeit analysiert den Übergang zwischen Schule und Arbeitsmarkt und die Integration ins Beschäftigungssystem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland auf der foundation von Daten über individuelle Lebensverläufe. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, wie die Übergänge zwischen Schule, Ausbildung und Erwerbsarbeit in den beiden Gesellschaften sozial 'geregelt' sind, used to be sowohl formale Regelungen als auch das faktische Verhalten der Individuen betrifft. Insbesondere interessiert: Wie stark ist der Einstieg in das Beschäftigungssystem reguliert? Nach welchen Kriterien werden die Abgänger aus dem Bildungssystem - auch nach dem unmittelbaren Arbeitsmarkteinstieg - den Positionen am Arbeitsmarkt zugeordnet? Wie und warum haben sich diese Prozesse historisch verändert? Die Arbeit ergänzt damit andere, auf wenige Messzeitpunkte beschränkte komparative Studien um die Dimensionen der individuellen und der historischen Entwicklung. Die verschiedenen Prozesse der Arbeitsmarktintegration werden mit den jeweiligen Institutionensystemen - insbesondere der enterprise beruflicher Ausbildung - in Beziehung gesetzt. Somit werden spezifische Verbindungen von Bildung und Beschäftigung aufgedeckt und die 'Koordinationsmechanismen' im Verhältnis von Bildungs- und Erwerbssystem analytisch beschrieben. Betrachtet wird der historische Zeitraum von Ende der vierziger bis in die achtziger Jahre, wobei für Großbritannien die weitreichenden Veränderungen im approach der Berufsbildung Anfang der neunziger Jahre eingeschlossen sind. Grundlage hierfür ist - in Zusammenführung von arbeitsmarkttheoretischen und politökonomischen Ansätzen - eine Vorstellung von Qualifikationen, die einerseits als soziale Konstruktion begriffen werden können, und die andererseits individuelle Lebensverläufe strukturieren.

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Einerseits beschäftigen sie sich unter dem Stichwort der Bildungsexpansion mit den Konsequenzen eines veränderten Qualifikationsangebots. Sofern sie eindimensionale Verdrängungs- oder Selektionsprozesse annehmen, stehen sie meist in engem Zusammenhang mit signaltheoretischen Ansätzen. Andererseits wird der Strukturwandel der Arbeitsplätze infolge technischen Fortschritts analysiert. Im Szenario einer fortgeschrittenen kapitalistischen Produktionsweise wurde von Braverman (1974) angenommen, die tayloristische Trennung von Planung und Ausführung zerlege den Arbeitsprozess in immer kleinere Einheiten und führe so zu einer breiten Dequalifizierung der Arbeitsplätze.

Zum anderen ist das Mobilitätsniveau der Produktionsfaktoren sehr unterschiedlich. Gerade weil die Mobilität bestimmter Größen zugenommen hat insbesondere Finanzkapital und Expertenwissen, könnten sich Fragen der Wettbewerbsfähigkeit zunehmend an eher weniger mobilen Faktoren entscheiden, etwa an der Qualifizierungssituation der Mehrheit der Beschäftigten auf mittleren Ebenen. Zu (3): Es bleibt abzuwarten, inwieweit es tatsächlich zu einer internationalen Konvergenz der ökonomischen Verhältnisse kommt.

Die prinzipielle Beliebigkeit des konkret gewählten Symbols ("X"). füllt werden, und ihre Erfüllbarkeit hängt ferner von der Handlungsfähigkeit der Akteure ab. Formale Regeln müssen stets akzeptiert (und das heißt insbesondere: praktiziert) werden, um wirksam zu sein. Werden sie kollektiv nicht befolgt, so verlieren sie faktisch ihre Geltung. Man kann dabei verschiedene Gründe annehmen, die Menschen individuell dazu bewegen, sich regelkonform oder regelwidrig zu verhalten, und daher müssen formale Normen sozial eingebettet sein, sei es durch universellen Konsens, sei es durch entsprechende Sanktionierungen, die ihrerseits akzeptiert sind.

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