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By Dr. habil. Werner Lutzenberger, Dr. Thomas Elbert, Dr. Brigitte Rockstroh, Prof. Dr. Niels Birbaumer (auth.)

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In diesem Buch wird ein empirisches allgemeines Gleichgewichtsmodell für die Bundesrepublik Deutschland in ihrem internationalen Kontext vorgestellt. Dieses Modell dient der qualitativen sowie quantitativen examine alternativer Finanzpolitiken. Im Gegensatz zu vergleichbaren Modellen ist es als Zwei-Länder-Modell konzipiert.

Die Erlebnisdimension der Physik: Eine Analyse ihrer Entwicklungsstruktur als Grundlage für das Lernen von Physik

Zu Einleitung und Problemfindung: Als Experimentalphysiker will sich der Autor ausschließlich auf experimentelle Ar­ beiten beziehen; nur davon glaubt er, etwas wirklich zu verstehen. 2 "Unser Freund Cuillier spricht im letzten short darauf an, daß du einige Zweifel habest gegen die Tatsachen, die ich ihm geschrieben habe zu einigen Experimenten mit der Wurfbewegung.

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Ca. 80%) unter Kontrolle gebracht werden kann. Elektrische Muster während Krampfanfällen, die dem epileptischen Formenkreis zugeordnet werden, sind so vielfältig und differenziert, daß eine ausführlichere Beschreibung hier zu weit führen würde. B. ) Niedermeyer schlägt daher auch vor, nicht von der Krankheit "Epilepsie" zu sprechen, sondern epileptische Krampfanfälle als abnorme Reaktionen des Gehirns zu bezeichnen, die auf verschiedene, das gesamte Gehirn oder nur Teile des Gehirns involvierende Krankheiten oder pathologische Veränderungen zurückgeführt werden können.

Amplitudenminderungen können durch Druck, Traumata, Ischämie oder Demyelinisierung bedingt sein. Sie gelten als besonders aussa- Klinisch-neurologische Bedeutung evozierter Potentiale 41 gekräftig, wenn sie isoliert auftreten und mit einer guten Darstellung der ersten Potentiale einhergehen (Stöhr et al. 1982; Starr 1976,1977; Starr u. Achor 1975). Latenzverzögerungen einzelner Komponenten erlauben die exakte Lokalisation der Schädigung im Verlauf der Hörbahn. Als Ursachen kommen wiederum Demyelinisierung, zerebrovaskuläre Läsionen und Tumoren in Betracht.

Die Aussagekraft eines Spontan-EEGs hängt nicht nur von den jeweiligen Ableitungsbedingungen ab, sondern auch von den anderen Befunden und Angaben zum jeweils abzuklärenden Krankheitsbild. Es hat sich nämlich gezeigt, daß aus einem EEG keinesfalls immer auf eine Erkrankung des ZNS geschlossen werden kann. So können in seltenen Fällen pathologische EEG-Veränderungen ohne klinische Entsprechung und ein normales EEG mit nachgewiesener Störung des ZNS einhergehen. Ein EEG-Befund erreicht in seiner Aussagekraft also nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit; er ist quasi ein Baustein im diagnostischen Puzzle.

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